Maltherapie

Jeder Mensch erlebt belastende Zeiten im Leben. Das können unerwartete äußere Ereignisse wie Trennungen, Krankheiten und Existenznöte sein. Das können auch seelische Belastungen wie Ängste, negative Stimmungen sein.

Durch das Malen, Zeichnen und Plastizieren wird der Blick auf das eigene Ich gelenkt. Auf Fragen wie "Wer bin ich, was kann ich, was will ich, wo liegen meine Stärken?" können Antworten gefunden und Veränderungen möglich gemacht werden.

Maltherapie bedeutet, dass über die Werke gesprochen wird, dass ich Anregungen für Themen gebe, dass ich auf Möglichkeiten zur Veränderung hinweise und den Malenden im Ausdruck seiner Individualität unterstütze. Sie fördert auf diese Weise den Kontakt zu sich selbst, zu den eigenen Bedürfnissen und Lebenszielen.

Maltherapie wirkt vorbeugend, indem aktuelle Konflikte betrachtet, besprochen und Lösungen dafür gefunden werden. Sie kann dazu beitragen, dass Spannungen und Blockaden in Körper und Seele gelöst werden. Sie ersetzt jedoch bei einer ärztlichen Diagnose keine medizinische oder psychologische Behandlung. Sie kann allerdings eine wertvolle begleitende Therapie sein.

Die Maltherapie steht grundsätzlich jedem offen. Vom kleinen Kind (ergänzt durch Spieltherapie) über den Jugendlichen bis hin zum älteren Menschen kann sie wirkungsvoll und hilfreich auf dem Weg zu mehr Lebensqualität sein.

In der Mal-Insel findet die Maltherapie in Einzelstunden statt.